Tinnitus - Nein Danke !


Tinnnitus - wie es begann

Plötzlich beginnt es im Ohr zu sausen und zu pfeiffen. Das Geräusch steigert sich zum Dröhnen.
Es zischt, klingelt und hämmert, alles ist wie in Watte verpackt.
Ich höre alles dumpf , als wäre es weit entfernt.
Mir ist es schwindlig, von außen klingt es schrill und viel zu laut. Der Kopf droht zu zerspringen,
Ich bekomme Angst, was passiert mit mir ?

So oder ähnlich erleben viele Betroffene den Beginn ihres Tinnitus.


Tritt eine solche Situation bei Ihnen erstmalig auf und dauert längere Zeit (Stunden) an, sollten Sie sich bitte in HNO-ärztliche Behandlung begeben! Nach entsprechender Diagnostik kann der Arzt feststellen, welche Massnahmen bei Ihnen indiziert sind.

Eine Aufklärung über auslösende Ursachen ist hierbei genausowichtig, wie die rechtzeitige Einleitung einer Therapie z.B. mit durchblutungsfördernden Medikamenten oder Infusionen.

Das Ziel ist es hierbei Ihnen die Angst zu nehmen, die Zusammenhänge zu erklären, um die Entstehung eines chronischen Tinnitus vermeiden.
Gibt es eine organische Ursache für das Ohrgeräusch, wird Ihr Ohrenarzt eine spezifisch hierfür erforderliche Behandlung einleiten.
(siehe Link HNO-Leistungen : Therapie und Prophylaxe von akutem Tinnitus und Hörsturz).


Der chronische TINNITUS -- ein Symptom
Sie haben ein seit längerer Zeit bestehendes Ohrgeräusch, das Sie in Ihrem Leben ärgert, beeinträchtigt, stört, Ihnen den Schlaf raubt, Sie beim Zuhören behindert, ganz einfach unter dem Sie leiden!
Sie haben vom Hörtest bis zum Kernspintomogramm alle wichtigen Untersuchungen mitgemacht, um der Ursache auf die Spur zu kommen.
Sie haben sich verschiedenen Therapien unterworfen, von der Infusionsbehandlung bis zur Verhaltenstherapie mit unterschiedlichem Erfolg.
Sie haben erfahren, dass der Tinnitus unterschiedliche Ursachen haben kann, seien sie organischer oder psychosomatischer Natur.
Sie möchten jetzt wissen, was Sie tun können, um zu vermeiden, dass der Tinnitus schlimmer wird, dass Sie keinen Hörsturz oder eine Schwerhörigkeit zu bekommen.


Tinnitus - Nein Danke! Die Analyse umfasst die individuelle Anamnese vom Anbeginn der ersten Symptome, die systematische Abfrage aller relevanten Auslöser und Aufdeckung bisher nicht bewusster psychosomatischer Faktoren.


Risikofaktor Stress -- Stress macht krank und verkürzt das Leben.Haben Sie Stress, schüttet Ihre Nebenniere das Hochleistungshormon Adrenalin aus, das in Notsituationen maximale Muskelkräfte und größte Aufmerksamkeit mobilisiert. Bei inadäquater körperlicher Verarbeitung schlägt es sich in die Blutgefäße von Ohr, Gehirn oder Herz und kann z.B. Tinnitus auslösen. Das Immunsystem wird durch diesen Mechanismus geschwächt, die Abwehrkräfte lassen nach, Virusinfekten sind Tür und Tor geöffnet .

Medizinwissenschaftler diskutieren, neben einem hohen Adrenalinspiegel, eine virusbedingte Blugefäßentzündung, die zu Sauerstoff- und Nährstoffmangel im Innenohr führt, als Ursache für Tinnitus, Hörsturz und Schwindel.

Deshalb erkranken stressgeplagte Menschen viel leichter und häufiger an Infekten, aber auch an Herzinfarkt und Schlaganfall.

Eine hohe Arbeitsbelastung, die mit Freude an der eigenen Leistung erledigt wird, fällt nicht zwingend unter die Kategorie der Stressauslöser.

Nur wer ständig unter Druck steht, Anfeindungen und Demütigungen ertragen muss, mit Ungeduld oder Verdrängung reagiert, sich überzogenem Pflichtgefühl und Moralbewußtsein unterwirft, wer Konflikte in seinem Inneren austrägt, ist gefährdet.


Nicht zu vergessen das Umweltgift "Lärm"

Lärm macht krank -- nicht nur im Ohr !
Lärm erzeugt Stress, über die o.g. Mechanismen führt er zu Tinnitus , Schwerhörigkeit, Herz-Kreislauferkrankungen, macht aggressiv und verkürzt das Leben! Zwar gehen die berufsbedingten Gehörschäden langsam zurück, dafür steigt die Zahl der Patienten mit umweltbedingten und in der Freizeit erworbenen Hörstörungen an.


Zu einer individuellen Risikoeinschätzung ist deshalb die Einbeziehung Ihres aktuellen Stresspegels und Ihres stressbezogenes Persönkeitsprofils notwendig.

Ursachen liegen überwiegend in einem erhöhtem Adrenalinspiegel, dem eigentlich nützlichem "Stresshormon". Wird dieses nicht zeitgleich zur Freisetzung muskulär verbraucht, z.B. durch körperliche Arbeit, so schlägt es sich in die Gefäßmuskeln . Hier erzeugt es eine Verengung der arteriellen Gefäße in Gehirn und Ohren und führt zu Schlafstörungen und Ohrgeräuschen.
Die individuelle Risikoeinschätzung wird systematisch durch Bewertung bekannter und latenter, d.h. bisher verborgener Faktoren, vorgenommen. Ziel ist es, dabei ein umfassendes Konzept zur Vermeidung von Durchblutungsstörungen und den daraus resultierenden Erkrankungen zu entwickeln.

Tinnitus ist ein Symptom, keine Krankheit!
Unbehandelt kann er zu Schlafstörungen, Depressionen und psychosozialen Veränderungen im Verhalten führen und diese über den dadurch entstehenden Stress wiederum Tinnitus auslösen -- ein verhängnisvoller Kreislauf!


Abschied fällt oft schwer ! Der Abschied vom Leid ist aber verbunden mit der Chance für einen mentalen und realen Neubeginn!
Fassen Sie Ihre im oberen Kapitel gewonnenen Erkenntnisse und Einsichten zusammen und nutzen Sie diese zur Neugestaltung Ihres Lebens!
Wichtig hierfür ist die Einschätzung Ihrer individuellen Belastbarkeit -- im körperlichem wie im seelischen Bereich.


Hierzu messen wir -- ähnlich einem Belastungs - EKG -- Ihre individuelle Tinnitusverdeckung in Ruhe und bei zunehmender körperlicher Belastung bis hin zur Unbehaglichkeitsschwelle . Dabei werden neben dem Blutdruck insbesondere Ihr Puls und Ihre Sauerstoffsättigung im im Blut bestimmt.
Neubeginn - mit Leichtigkeit das Leben gestalten
Nutzen Sie Ihren Tinnitus als Initialsignal für ein neues Leben!
Verabschieden Sie sich von mental von den Dingen Ihres Lebens, die Sie ständig aufregen, stressen, nerven oder ärgern.
Fragen Sie sich immer, wer es Ihnen dankt, wenn Sie alles an sich heranlassen und dadurch Tinnitus, Herzstiche oder Bauchschmerzen erleiden müßen.

Lehnen Sie sich einmal gemütlich zurück, vielleicht an einem ruhigen Wochenende an einem idyllischem Ort in der Natur und ziehen Sie ein Resümee über Ihr bisheriges Leben.
Was will Ihnen der Tinnitus sagen? War Ihr Leben immer ausgewogen? Haben Sie in den letzten Jahren nur Leistung von Ihrem Körper verlangt, haben Sie nur Energie herausgezogen , haben Sie genügend zur Regeneration investiert?

Wenn -NEIN- wird es Zeit umzudenken und etwas dagegen zu tun!
Wir arbeiten mit kompetenten Therapeuten zusammen, die Ihnen zu entsprechenden Verhaltensweisen und Entspannungsmöglichkeiten verhelfen.

TINNITUS - nein danke!


Akustische Stimulation bei chronischem Tinnitus


Die akustische Stimulation als wesentliche Behandlung bei chronischem Tinnitus

Neue Forschungsergebnisse belegen, dass die Wahrnehmung des Tinnitus mit einer gesteigerten Aktivität der Nervenzellen im Hörzentrum des Gehirns (auditorischer Cortex) einhergeht.

Welche Auslöser auch immer für den Tinnitus veranwortlich sind - Lärm, Stress, Medikamente - sie führen zu einer Unterbrechung der Signalübertragung vom Ohr zum auditorischen Cortex. Dort reagieren die betreffenden Nervenzellverbände auf die fehlende "Ansprache" durch spontane Eigenaktivität.  Dem Gehirn wird ein Geräusch vergegaukelt, der Tinnitus.

Die synchrone Überaktivität der Nervenzellen führt zu einer stärkeren Vernetzung derselben und damit zu einer dauerhaften Verankerung des Tinnitus als Phantomgeräusch im Gehirn.

 

Akustische Stimulation mit Musik oder Hörtexten

Nach dem Prinzip der Neurostimulation arbeiten Sie, wenn Sie Ihre Lieblingsmusik als Therapeutikum anwenden.

Nach der Tinnitusanalyse ( Frequenz- und Lautstärkebestimmung) auf unserem Audiometer beraten wir Sie, wie Sie auf angenehme Weise Ihre Hörzellen stimulieren können, sei es durch Musik, Hörtexte oder bei entsprechendem Hörverlust durch natürlichen Umgebungsschall mittels eines Hörgerätes.

Bei psychsomatischen Begleiterkrankungen (z.B. Schlafstörungen, Angstzuständen oder Stimmungsschwankungen) bieten wir über unser Netzwerk an Therapeuten auch kurzfristig Hilfe an.